Vom 11. bis 13. Februar fanden an der EKS wieder die Hackdays statt. Ausgewählte Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs arbeiteten drei Tage lang an Projekten, die das Schulalltag verbessern sollen. Ziel des Ganzen ist, mehr Berührungspunkte mit Programmierung, Entwicklung und Innovationen zu ermöglichen. Die Teilnehmenden schnuppern in verschiedene Themengebiete hinein, um herauszufinden, welcher Bereich ihnen liegt.
Organisiert wurde die Veranstaltung von Herrn Hoppe, durchgeführt vom KITZ.do im Auftrag von „Make Your School“ und unter der Leitung von Tim Wittmann. Unterstützt wurden die Projekte von Mentorinnen und Mentoren sowie von Frau Enste, Herrn Arnhold und Herrn Dr. Syberg. Neben technischer Kompetenz stehen auch soziale Soft Skills im Vordergrund – Fähigkeiten, die im Unterricht manchmal zu kurz kommen.
In der Ideenphase sammelten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Vorschläge zur Verbesserung des Schulalltags. Einige Ideen übersetzten sie später in Prototypen. Typische Fragestellungen waren: „Wie soll unsere Idee gebaut werden? Wie programmiere ich? Wer macht was?“ Eingerahmt durch einen Vortrag der Bochumer Wirtschaftsentwicklung zu dem Thema „Von der Idee zum Startup-Unternehmen“, präsentierten die Teilnehmenden am Freitag zum Abschluss ihre fertiggestellten Projekte. Es war beeindruckend zu sehen, wie schnell sich Ideen in greifbare Prototypen verwandeln lassen.
Die Bandbreite der Projekte war groß: Von einem Dach fürs Fußballfeld, das sich bei Feuchtigkeit automatisch schließt und gleichzeitig im Sommer Schutz vor Hitze zu bietet, über SB-Terminals für den Kiosk, Lautstärkedetektoren im Unterricht, einem gläsernen Wasseraufzug, einem Parksystem für den Lehrkräfteparkplatz der EKS, diversen Zugangsbeschränkungen und Informationssystemen, bis hin zu einem Duftspender mit Alarmfunktion.
Projektarbeit bietet eine willkommene Abwechslung zum normalen Unterricht und fördert eigenständiges Lernen. Einige Teilnehmende unterstützten auch andere Gruppen, und jene, die anfangs Schwierigkeiten hatten, konnten ihre Ideen letztlich umsetzen. Ein ganz klares Fazit: Die Hackdays sind ein Gewinn für unsere Schule – und wer weiß, vielleicht könnte in diesem Jahr wieder ein Projekt so erfolgreich sein, dass es den Weg zum Maker Festival nach Berlin findet.
